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Hochvolt-Unterweisung an der Berufsschule Aichach

Derzeit findet in der PKW-Antriebstechnik ein großer Wandel statt. Wie beinahe täglich in der Presse zu lesen ist, sieht die Regierung die E-Mobilität als zukunftsweisend an. Doch Elektrofahrzeuge bringen auch große Gefahren für die Mechatroniker in den Werkstätten mit. Aus diesem Grund müssen unsere Schüler speziell geschult werden.

Im Rahmen ihrer Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker wurden die Schüler der 13. KFZ Klassen somit in die Hochvolttechnik eingewiesen.

Der Schwerpunkt der 2-tägigen Unterweisung lag hierbei in der Eigensicherung im Umgang mit Elektrofahrzeugen, der Freischaltung des Hochvoltsystems, sowie die Unterweisung in die Vorgehensweise im Ernstfall.

Hierzu errichtete die Berufsschule in den vergangenen Monaten eine Hochvoltabteilung, welche u.a. verschiedene Freischalt-Übungswände, sowie einen Audi Q5 Hybrid beinhaltet.

Die Schüler mussten vorab eine Arbeitsplanung zur Freischaltung an der jeweiligen Station anfertigen, um nachfolgend die Freischaltung eigenständig durchzuführen. Hierbei kontrollierten sich die Schüler jeweils gegenseitig, um die Sicherheit zu gewährleisten. Zusätzlich unterstütze der Fachlehrer, Herr Andreas Schurr, die Schüler mit Rat und Tat, sodass wir die künftige Mechatronikergeneration mit beruhigtem Gewissen in die Werkstätten entsenden können.

Doch was ist zu tun, sollte ein Mensch doch mit der Hochspannung in Berührung kommen? Auf diese Frage ging Herr Studiendirektor Frank Ritzel ein. Er zeigte den Schülern, wie sie sich im Ernstfall zu verhalten haben, um Leben retten zu können.

Dazu konnten die Schüler u.a. die Herz-Lungen-Massage an einer Puppe, sowie den Umgang mit einem Defibrillator üben. Hierbei zeigte sich, wie kinderleicht Defibrillatoren zu bedienen sind. Die Schüler stellten ebenso fest, dass eine Fehlbedienung des Defibrillators nicht möglich ist, da dieser den Herzschlag des Verunfallten eigenständig überwacht und dementsprechend, leicht zu verstehende, Anweisungen gibt.

Andreas Schurr