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Tiefer, Breiter, Härter….

Gewindefahrwerk, Breitreifen, Spurplatten, Sportabgasanlage und und und… Das sind typische Bauteile, die zu erst an einem Fahrzeug ersetzt bzw. montiert werden. Doch nicht alle Bauteile dürfen ohne weiteres an das Fahrzeug montiert werden.

Diese Umbaumaßnahmen wurden im Rahmen des Unterrichts mit den Schülern besprochen, woraufhin jede Menge qualifizierter Fragen aufkamen. Aus diesem Grund entschlossen sich die Lehrer der KFZ Abteilung, externe Fachleute zu einem Vortrag in die Berufsschule einzuladen. Hierzu erklärten sich Herr Lauser und Herr Doller von der Verkehrspolizeiinspektion Augsburg, sowie Herr Beck und Herr Aigner von der Verkehrswacht Aichach/Friedberg gerne bereit.

Die Polizeibeamten zeigten den Schülern mit eindrucksvollen Bildern aus realen Verstößen auf, welche Umbauten sie an ihrem Fahrzeug vornehmen können, ohne dass das Fahrzeug seine Betriebserlaubnis und somit Versicherungsschutz verliert, und welche Modifikationen tunlichst zu unterlassen sind. Die beiden Herren nahmen sich sehr viel Zeit, um alle Fragen der jungen Fahrer fachkundig zu beantworten und Hintergründe aufzuzeigen.

Des Weiteren legten die Lehrkräfte einen großen Wert auf die Verkehrserziehung. Auf Grund immer häufiger wahrnehmbarer Pressemeldung bezüglich Gaffern an Unfallorten und das Behindern von Rettungs- und Einsatzkräften, Verkehrsunfälle auf Grund der Ablenkung durch das Smartphone, lud die KFZ Abteilung die Verkehrswacht Aichach/Friedberg zu diesem Vortrag ein.

Herr Beck und Herr Aigner erörterten den Schülern die Problematik des Führens von Kraftfahrzeugen unter Einfluss von Betäubungsmitteln, Alkohol und Smartphones. Hierzu wurden eingangs Unfalltotenstatistiken ausgehändigt, welche eine mahnende Wirkung bei den Schülern hatten. Um unsere Schüler vor diesen Schicksalen zu bewahren, fuhren Herr Beck und Herr Aigner mit einem Fahrsimulationsanhänger und mehreren „Alkoholbrillen“ vor. Somit konnten die Schüler selbst erleben, wie stark der Genuss von Alkohol etc. die Orientierung, Reaktionsfähigkeit und den Gleichgewichtssinn beeinflusst.

Dem Feedback der Schüler zu Folge empfanden diese den Vortragstag als äußerst gewinnbringend. Einige Schüler gaben sogar an, der Vortrag habe ihre Denkweise in manchen Punkten verändert. Exakt auf diesen Aspekt zielten die Lehrkräfte, die Verkehrspolizei und die Verkehrserzieher ab… Das Nachdenken…. Auch wenn wir Schüler nicht davon abhalten können „über die Strenge zu schlagen“, taten wir gemeinsam unser Möglichstes, bei den Schülern ein Bewusstsein für ihr Handeln und dessen Konsequenzen zu schaffen.

Die berufliche Schule Wittelsbacher Land möchte sich hiermit nochmals ausdrücklich bei Herrn Lauser und Herrn Doller von der Verkehrspolizei, sowie Herrn Beck und Herrn Aigner von der Verkehrswacht für ihre Bereitschaft zur Mitwirkung und dem vorbildlichen Vortrag bedanken.

 

Andreas Schurr